abmelden


abmelden

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ab|mel|den ['apmɛldn̩], meldete ab, abgemeldet <tr.; hat:
einer offiziellen Stelle den Ab-, Weggang, das Ausscheiden o. Ä. mitteilen /Ggs. anmelden/: ein Kind in der Schule, sich polizeilich abmelden; das Radio abmelden (mitteilen, dass man es nicht mehr benutzt).

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ạb||mel|den 〈V. tr.; hat〉 jmdn. \abmelden melden, dass jmd. einen Ort verlässt, eine Tätigkeit aufgibt ● sich polizeilich \abmelden; sich beim Meister \abmelden; jmdn. von der Schule \abmelden

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ạb|mel|den <sw. V.; hat:
1.
a) (bes. Militär) den Weggang ordnungsgemäß melden:
sich, die Kameraden bei seinem Kommandeur a.;
b) die Aufgabe des Wohnsitzes bei der dafür zuständigen Stelle melden:
hast du dich, deine Familie schon [bei der Gemeindeverwaltung] abgemeldet?;
c) das Ausscheiden bei der zuständigen Stelle melden:
seinen Sohn von der Schule, sich bei seinem Verein a.;
sich beim, vom Amt a. (ugs.; der Agentur für Arbeit mitteilen, dass man nicht mehr arbeitslos ist);
d) der zuständigen Stelle melden, dass etw. nicht mehr benutzt wird, nicht [mehr] in Betrieb ist:
das Fernsehgerät, das Auto a.;
e) (EDV) sich ausloggen; eine Community im Internet [dauerhaft] verlassen:
dieser Benutzer hat sich leider von unserem Forum abgemeldet.
2. (Sportjargon) seinen Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen, ihn beherrschen:
der Verteidiger hatte den englischen Linksaußen völlig abgemeldet.
3.
[bei jmdm.] abgemeldet sein (ugs.; nicht mehr [von jmdm.] beachtet werden, seine Gunst verloren haben).

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abmelden,
 
Log-out.

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ạb|mel|den <sw. V.; hat: 1. a) (bes. Milit.) den Weggang ordnungsgemäß melden: sich, die Kameraden bei seinem Kommandeur a.; b) die Aufgabe des Wohnsitzes bei der dafür zuständigen Stelle melden: hast du dich, deine Familie schon [bei der Polizei] abgemeldet?; c) das Ausscheiden bei der zuständigen Stelle melden: seinen Sohn von der Schule, sich bei seinem Verein a.; Ü Mit dieser Haltung eckt man wenig an, aber man meldet sich ... aus der ... Diskussion ab (man nimmt nicht mehr daran teil; CCI 12, 1985, 38); d) der zuständigen Stelle melden, dass etw. nicht mehr benutzt wird, nicht [mehr] in Betrieb ist: das Fernsehgerät, das Auto vor den Wintermonaten a. 2. (Sport Jargon) seinen Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen, ihn beherrschen: der Verteidiger hatte den englischen Linksaußen völlig abgemeldet. 3. *[bei jmdm.] abgemeldet sein (ugs.; nicht mehr [von jmdm.] beachtet werden, seine Gunst verloren haben): Wenn einer säuft, ist er bei mir abgemeldet (Kirst, 08/15, 484).

Universal-Lexikon. 2012.

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  • abmelden — ạb·mel·den (hat) [Vt] 1 jemanden / sich abmelden der zuständigen Institution mitteilen, dass jemand / man in eine neue Wohnung zieht ↔ anmelden: nach dem Umzug sich / die Familie beim Einwohnermeldeamt abmelden 2 jemanden / sich (bei etwas / von …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • abmelden — a) absagen, ausscheiden, [sich] austragen, austreten, kündigen, verlassen, weggehen, zurücktreten; (geh.): sich empfehlen; (Hochschulw.): [sich] exmatrikulieren. b) abbestellen, kündigen. * * * abmelden: I.abmelden:⇨abbestellen… …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • abmelden — abmeldenv 1.jnabmelden=einemGegenspielerjedeEinwirkungsmöglichkeitnehmen;jmüberlegensein;jnimFahrenüberholen.Abmelden=seineTeilnahmeaufsagen.1930ff. 2.sichabmelden=fallen(milit).Eigentlichsovielwie»seinenAbganganzeigen«.BSD1960ff …   Wörterbuch der deutschen Umgangssprache

  • abmelden — avmelde …   Kölsch Dialekt Lexikon

  • abmelden — ạb|mel|den …   Die deutsche Rechtschreibung

  • abmelden, sich — sich abmelden V. (Aufbaustufe) einer zuständigen Behörde die Aufgabe seines Wohnsitzes mitteilen Beispiel: Vor dem Umzug müssen wir uns noch abmelden …   Extremes Deutsch

  • Sich von der Verpflegung abmelden —   Diese saloppe Redewendung stammt aus der Soldatensprache und besagt, dass jemand stirbt: Beim letzten Nachtangriff hatten sich wieder fünf Kameraden von der Verpflegung abgemeldet …   Universal-Lexikon